Info Telefon 0170 5381 999
 
November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Posts Tagged ‘Ballonfahren Soest’

Solarballons

Auf der Webseite

www.hot-air-craft.de

geht es um Solarballons.  Eine interessante Internetseite, mit der wir kooperieren.

DFSV Dt. Freiballonsport Verband

 

DEN LOGENPLATZ AM HIMMEL …

 

… den haben die Ballonfahrer für sich reserviert. Im ruhigen Schwe­ben die Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben, macht für die einen den Reiz des Ballonfahrens aus. Wo die Fahrt enden wird, ist ungewiss. Der Wind bestimmt Richtung und Geschwindigkeit. An­dere, die Wettbewerbsfahrer, suchen den sportlichen Vergleich. Ballone waren die ersten Geräte, mit denen Menschen 1783 in die Luft aufgestiegen sind. Sie funktionieren nach dem Prinzip „leich­ter als Luft“. Für den Auftrieb sorgt entweder Gas (Charliere) oder Heißluft (Montgolfiere). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte der Ballonsport einen Boom. 1913 organisierten sich bereits 99 Vereine mit mehr als 80.000 Mitgliedern im Deutschen Luftschiffer Verband. Überwiegend Gasballone kamen zum Einsatz. Heißluftballone als attraktive Luftfahrzeuge und Sportgeräte wurden erst Mitte der 60er Jahre wieder entdeckt. Heute sind sie deutlich in der Überzahl. Rund 1.500 Ballone sind beim Luftfahrt-Bundesamt registriert, davon sind nur 40 Gasballone.

WER KANN BALLONFAHREN?

Frauen und Männer. Alt und Jung. Die Ausbildung kann mit 16 Jah­ren begonnen werden. Voraussetzung ist ein medizinisches Taug­lichkeitszeugnis vom Fliegerarzt.

 

WO KANN MAN ES LERNEN?

Ausgebildet wird in den rund 300 Vereinen des Deutschen Freibal­lonsport Verbandes und der DAeC-Landesverbände sowie an kom­merziellen Luftfahrerschulen. Die Adressen liegen den Verbänden vor.

 

WAS GEHÖRT ZUR AUSBILDUNG?

Ohne Theorie geht nichts. Der Lern- und Unterrichtsstoff reicht von Aerostatik und Navigation über Technik, Luftrecht, Meteorologie, Verhalten in besonderen Fällen bis zu Physiologie und menschli­chem Leistungsvermögen. Zur praktischen Ausbildung gehören für die Lizenz zum Gasballonfahren zehn Fahrten mit durchschnittlich zwei Stunden Fahrzeit. Die angehenden Heißluftballonfahrer brau­chen mindestens 50 Starts und Landungen sowie eine Fahrzeit von mindestens 20 Stunden.

 

WIE TEUER IST BALLONFAHREN?

Bis zum Erwerb der Privatpilotenlizenz im Verein fallen bei der kon­ventionellen Ausbildung zwischen 2.000 und 3.000 Euro an. Die Ausbildung an kommerziellen Schulen ist etwas teurer, dafür dauert sie im Allgemeinen nicht so lange. Vereine schulen meistens nur an Wochenenden, in den Schulen ist auch an Wochentagen Betrieb.

 

WELCHE AUSRÜSTUNG?

Strapazierfähige, der Jahreszeit entsprechende warme Sportklei­dung und feste, knöchelhohe Sportschuhe oder leichte Wander- schuhe sind ausreichend für Passagiere. Dem Piloten stellt üblicher­weise der Verein das gesamte weitere Equipment zur Verfügung.

 

KONTAKT

Deutscher Freiballonsport Verband (DFSV) Postfach 1333

82142 Planegg

Telefon 0 89 – 89 94 91 92

E-Mail       geschaeftsstelle@dfsv.de

Web         www.dfsv.de

 

DIE FAHRT

Ballone starten von genehmigten Plätzen. Starts von Flächen in der freien Landschaft bedürfen einer speziellen Genehmigung. Nach­weislich erfahrene Piloten können eine Allgemeinerlaubnis erhalten. Bei starkem Wind oder Turbulenzen (Thermik bei Sonnenschein) müssen Ballone am Boden bleiben. Deshalb sieht man Ballone im Sommerhalbjahr meist nur in den ersten drei bis vier Stunden nach Sonnenaufgang und in den letzten zwei bis drei Stunden vor Son­nenuntergang am Himmel. Im Winterhalbjahr kann häufig den gan­zen Tag über gefahren werden.

 

Ballonfahren funktioniert nur in guter Teamarbeit. Zwischen dem Verfolger im Begleitfahrzeug und dem Ballonfahrer besteht während der Fahrt Funkverbindung. Zum Landen wählt der Pilot eine freie Fläche, bevorzugt auf Wiesen oder Weiden. Der Besuch beim Bal­lonsportverein und eine Passagierfahrt sind die beste Art, den Sport kennen zu lernen.

1906 startete das erste Gordon-Bennett-Rennen. Es gilt heute noch als das härteste Gasballonrennen der Welt. 70 Stunden und mehr verbringen die Piloten im Korb und die Bestplatzierten legen dabei mehr als 1500 Fahrkilometer zurück. Sieger wird, wer die weiteste Strecke gefahren ist – Luftlinie.

Die Wettbewerbe mit Heißluftballonen sind heute mindestens eben­so populär. Bei nationalen und internationalen Meisterschaften müs­sen die Piloten Aufgaben wie Fahrten über kurze und lange Distan­zen oder Zielfahrten erfüllen.

Dabei beeinflussen sie durch geschicktes Ausnutzen der verschie­denen Luftströmungen in unterschiedlichen Höhen die Fahrtrichtung und -geschwindigkeit.

Erfahrung und Wissen, Teamgeist, Belastbarkeit, Kreativität und Lei­denschaft, aber auch Mut und Ehrgeiz zeichnen die erfolgreichen Ballonfahrer aus. Die deutschen Spitzenpiloten sind auch internati­onal respektierte Wettbewerbsteilnehmer. Bei Meisterschaften bele­gen sie regelmäßig Medaillenplätze. Viele Weltrekorde wurden von deutschen Piloten gefahren.